Wie funktioniert eine Thermografie bei Leckortung? Ihr Leitfaden für München
Lesedauer: ca. 6–8 Minuten | Region: München
Die Thermografie zählt heute zu den effektivsten und schonendsten Methoden der Leckortung.
Gerade in München, wo Altbauten, moderne Wohnanlagen und komplexe Rohrsysteme aufeinandertreffen,
ermöglicht sie eine schnelle und präzise Ortung von Wasserlecks – ohne Wände oder Böden aufzureißen.
In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Thermografie funktioniert, wann sie sinnvoll ist und welche Vorteile sie bietet.
Der Einsatz von Thermografie in der Leckortung
Bei der Thermografie kommen Infrarotkameras zum Einsatz, die Temperaturunterschiede auf Oberflächen sichtbar machen.
Da austretendes Wasser die Temperatur von Baustoffen verändert, lassen sich feuchte Bereiche im Wärmebild deutlich erkennen –
selbst dann, wenn noch keine sichtbaren Schäden vorhanden sind.
Besonders in München, mit seinen zahlreichen Altbauten und nachträglich sanierten Gebäuden, ist diese Methode ideal:
Leitungen verlaufen oft verdeckt in Wänden, Decken oder Böden, sodass eine zerstörungsfreie Analyse enormen Mehrwert bietet.
Wie funktioniert Thermografie bei der Leckortung genau?
Jedes Material gibt Wärme in Form von Infrarotstrahlung ab. Eine Thermografiekamera misst diese Strahlung
und stellt sie als farbiges Wärmebild dar.
Wenn Wasser aus einer Leitung austritt, verändert es die Temperatur der umgebenden Materialien – je nach Situation
kühlt oder erwärmt sich der Bereich.
Diese Abweichungen sind für geschulte Techniker klar erkennbar.
Ein erfahrener Leckortungs-Experte kann aus dem Wärmebild:
- den Verlauf von Leitungen nachvollziehen
- Feuchtebereiche eingrenzen
- die wahrscheinliche Leckstelle präzise bestimmen
In München wird die Thermografie häufig mit weiteren Messverfahren kombiniert, um das Ergebnis zusätzlich abzusichern.
Welche Vorteile bietet die Thermografie?
Die Thermografie bringt gerade in urbanen Gebieten wie München zahlreiche Vorteile mit sich:
- Zerstörungsfrei: Keine unnötigen Öffnungen von Wand, Boden oder Decke
- Schnell: Große Flächen lassen sich in kurzer Zeit überprüfen
- Präzise: Auch kleinste Temperaturabweichungen werden sichtbar
- Kosteneffizient: Weniger Folgeschäden, gezielte Reparaturen
- Dokumentierbar: Wärmebilder dienen als Nachweis für Versicherung oder Sanierung
Gerade bei sensibler Bausubstanz oder bewohnten Objekten ist das ein entscheidender Vorteil.
Praktische Anwendung der Thermografie in München
In München wird Thermografie sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich eingesetzt:
- Wohnungen und Einfamilienhäuser
- Mehrfamilienhäuser und WEGs
- Büro- und Gewerbeimmobilien
- Öffentliche Gebäude und denkmalgeschützte Objekte
Besonders bei Heizungsleitungen, Warmwasserrohren, Fußbodenheizungen und Flachdächern liefert die Thermografie
sehr zuverlässige Ergebnisse.
Lokale Fachbetriebe wie
Leckortung Oberbayern
sind darauf spezialisiert, Thermografie gezielt einzusetzen und die Ergebnisse fachgerecht zu interpretieren.
Praxisbeispiele aus München
Altbau: In einem historischen Münchner Wohnhaus konnte mithilfe der Thermografie ein verdecktes
Leck im Heizsystem lokalisiert werden. Ohne großflächige Eingriffe blieb die historische Bausubstanz vollständig erhalten.
Gewerbeobjekt: In einem Bürokomplex wurde nach einem Wasserschaden innerhalb weniger Stunden
die Ursache identifiziert. Dank der schnellen Thermografie-Ortung konnten Betriebsunterbrechungen minimiert werden.
Häufig gestellte Fragen zur Thermografie-Leckortung
Wie lange dauert eine Thermografie-Untersuchung?
In der Regel zwischen 1 und 2 Stunden – abhängig von Gebäudegröße und Komplexität.
Ist Thermografie bei jedem Wetter möglich?
Ja, nahezu bei jedem Wetter. Extreme Bedingungen können die Interpretation beeinflussen,
erfahrene Techniker berücksichtigen dies jedoch.
Können alle Lecks mit Thermografie gefunden werden?
Die meisten ja. In stark isolierten oder sehr tief liegenden Bereichen kann eine Kombination
mit anderen Verfahren sinnvoll sein.
Was kostet eine Thermografie-Leckortung in München?
Die Kosten liegen meist zwischen 300 und 800 Euro – abhängig von Objekt und Aufwand.
Wie oft ist eine Thermografie sinnvoll?
Bei älteren Gebäuden oder wiederkehrenden Problemen empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle,
ansonsten bei konkretem Verdacht.
Gibt es Förderungen oder Versicherungsleistungen?
Teilweise ja. Versicherungen übernehmen die Kosten oft im Schadenfall. Eine vorherige Klärung ist empfehlenswert.
Kann Thermografie auch zur Energieeinsparung genutzt werden?
Ja. Sie eignet sich hervorragend zur Identifikation von Wärmebrücken und Energieverlusten.
Fazit: Thermografie ist ein Schlüsselwerkzeug der modernen Leckortung in München
Die Thermografie ermöglicht eine schnelle, präzise und zerstörungsarme Leckortung –
besonders wertvoll in einer Stadt wie München mit vielfältiger und oft sensibler Bausubstanz.
Richtig eingesetzt spart sie Zeit, Kosten und unnötige Eingriffe.
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Wenn Sie ein Wasserleck vermuten oder präventiv prüfen möchten, unterstützen wir Sie
mit moderner Thermografie und fachlicher Erfahrung.
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